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Warhorse, Nick Simper nach Deep Purple

 

Mitspieler:

Ashley Holt: voc.
Ged Pack: guit.
Mac Poole: drums
Nick Simper: bass
Frank Wilson: keyb.
Peter Parks: guit.
Barney James: drums
 
 

Warhorse und Nick Simper

Nick Simper war Mitspieler bei Johnny Kidd & The Pirates. Als Johnny Kidd bei einem Autounfall getötet wurde, saß Nick Simper im gleichen Wagen und überlebte. Simper war auch Bassist bei Lord Sutch and Heavy Friends bevor er Gründungsmitglied von Deep Purple wurde. Während der Äufnamen zum dritten Album von Deep Purple wurden er und Rod Evans gefeuert. Seine neue Arbeitgeberin wurde Marsha Hunt.

Ged Pack und Mac Poole gehörten ebenfalls der Marsha Hunt Band an und Frank Wilson von Velvet Fogg als sie mit Nick Simper die Band Warehorse gründeten.

Warhorse und Vertigo

Ihre erste Single war ein Cover der Easybeats, St.Louis. Sie verkaufte sich ähnlich gut wie das Album Warhorse. St.Louis gehörte zum Repertoire von Deep Purple, wie auch das Album große Ähnlichkeiten mit Deep Purple aufweisen soll. Die Meinung teile ich nur bedingt. Gewisse stilistische Ähnlichkeiten sind vorhanden, dennoch gibt es Unterschiede. Die Musik von Warehorse war härter als die von Deep Purple
Warhorse stand bei dem legendären Vertigo Label unter Vertrag. Die Platte erschien im November 1970. Den ersten Auftritt hatte Warhorse als Vorgruppe von Mott The Hoople in Hemel Hempstead.
Ged Peck und Nick Simper hatten Differenzen und Peck verließ die Band. Sein Ersatz war Peter Parks von Black August, einer Band die sich mit Warhorse den Übungsraum teilte.

Vertigo verlangte bald nach einem zweiten Album und Red Sea wurde aufgenommen. Im Juni 1972 kam Red Sea in den Handel. Die Gitarre trat mehr in den Vordergrund. Es half nichts, schlechte Promotion von Seiten Vertigos bedeutete bald das Aus von Warhorse.
Mac Poole wechselte zu Broken Glass. Für ihn kam der Trommler von Legend, Barney James.

Ashley Holt und Barney James wurden von Rick Wakeman für dessen “Journey To The Centre of The Earth”. Die Zusammenarbeit war so erfolgreich, dass die beiden vorerst bei Wakeman blieben.
Trotz eines treuen Live Publikums konnte sich Warhorse finanziell nicht halten. Im Mai 1974 wurde die Band aufgelöst.
Nick Simper versuchte es wieder mit Lord Sutch und später mit einer neuen Band: Dynamite. Auch hier erfolglos folgte seine nächste Band Nick Simper’s Fandango. Bei Quartemass II wurde er auch noch gesichtet.
Bekannt für das deutsche Publikum wurde Warhorse durch einen Auftritt im Beat Club am 25.06.1971 mit dem Song The Ritual.
1985 und 2005 trafen sich die alten Bandmitglieder für kurze Reunions. 2005 um den 60. Geburtstag von Mark Poole.
 

 

Discography Warhorse

 

Warhorse

Vulture blood; No chance; Burning; St. Louis; Ritual; Solitude; Woman of the devil

Warhorse - Red Sea

Red sea; Back in time; Confident but wrong; Feeling better; Sybilla; Mouthpiece; I who have nothing