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Blueszirkus
 

 

 

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May Blitz - 2nd of May

Mitspieler:

Jamie Black (guit., voc.)
Tony Newman (vibes, drums)
Reid Hudson (bass)

 

zu May Blitz im Rockzirkus

Trackliste:

For mad men only;
Snakes and ladders;
The 25th of December 1969;
In part;
8 mad grim nits;
High beech;
Honey coloured time;
Just thinking

May Blitz - 2nd of May

For mad men only

Bass und Drums sehr druckvoll vorgetragen mit einem durchgehenden Beat. Der Gesang und die Gitarre unisono. Ein kurzes prägnantes Thema von der Gitarre geführt Im Mittelteil ein ganz gutes Gitarrensolo.

Snakes and ladders

Auch hier ein durchgehender Bass Riff, swingende Drums viel Beckenarbeit und Percussion. Die Gitarre greift erst spät nach einem Tempowechsel ein. Von da an geht es ungeordnet weiter. Der Gesang hinkt oft hinterher. Der zweite Teil ist zu lang(weilig).

The 25th of December 1969

Am Anfang ein Walzer der irgendwie nicht zu den beiden ersten Songs passt. Mag ja witzig sein, aber mir gefällt so etwas einfach nicht. Nach dem Walzerteil wird es besser, aber die Wechsel gefallen mir nicht

In part

Swingend mit Flöte und Sprechgesang. Leicht jazzige Anklänge im Hintergrund wieder der Bass und das Becken. Interessante Sologitarre und überhaupt ein insgesamt interessanter Song. Das Drumsolo ist zwar nett, aber da gibt es bessere. Es stört den Fluss.

8 mad grim nits

Bass und Drums bilden eine dichten Soundteppich für die Gitarre. Der Gitarrist scheint mir etwas zu sehr in sich und seine Klampfe verliebt zu sein. Wie war das beim Boogie von Canned Heat als Bob Hite meint: Liebe ist eine ganz besondere Sache, sogar mit einer Gitarre.
Driftet leicht in Free Jazz Gefilde ab.

High beech

Etwas ruhiger werdend mit akustischer Gitarre. Bass und Drums mehr im Hintergrund, aber immer präsent. Mit dem Beginn des Gesangs kommt die Erinnerung an Pink Floyd, das muss für mich nicht sein. Weil der Song vom Vorgänger ablenkt und beruhigt, bekommt er:

Honey coloured time

Der Kreis scheint sich zu schließen. Immer noch ruhig, aber die Spannung steigt. Der Gesang passt jetzt auch besser zum Rest. Im Mittelteil swingen Bass und Drums zu einer klaren Jazzgitarre. Leider wieder ein Stilbruch zum Ende hin.

Just thinking

Anfangs langsam und ruhig, dann wird mit den Effektgeräten gespielt und es kommt Leben in die Sache, leider nicht genug. Dann wieder das Abgleiten in die Gefilde von Pink Floyd, das ist nun mal nicht meine Welt.


Fazit: wenn es nicht um Wehnachten geht oder zu sehr in Richtung Pink Floyd, ein sehr gutes Album.
Manko: die Tempowechsel und die Änderungen des Stils innerhalb eines Songs sind nicht immer passend. Es fehlt das Durchgehende, bin ich als simpler Bluesfreund so gewohnt.

zur May Blitz, dem ersten Album
 

May Blitz