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The Paul Butterfield Blues Band Live

Mitspieler:

Paul Butterfield: voc., harp
George Davidson: guit.
Gene Dinwiddie: sopran und tenor sax
Ted Harris: keyb.
Rod Hicks: bass, voc.
Trevor Larence: baritone sax
Steve Madaio: trumpet
Ralph Wash: guit.

Produzent Ted Rundgreen
Aufgenommen im The Troubador Los Angeles 1970

Track List:

Siehe unten

The Paul Butterfield Blues Band Live

The Paul Butterfield Blues Band Live

1969 und 1970 waren gute Jahre für die Entwicklung der Musik. Es gab zahlreiche Experimente mit neuen Strukturen und Verbindungen zwischen den Musikstilen. Es waren die Jahre der Festivals und der Anfang des Brassrock. Keef Hartley, Chicago, Taj Mahal und Paul Butterfield versuchten es mit Gebläse. Die Paul Butterfield Bluesband mit Mike Bloomfield, Elvin Bishop, Sam Lay, Jerome Arnold, Mark Naftalin wurde aufgelöst. Die Musiker wechselten zu Electric Flag, der Siegel-Schwall Band oder machten sich selbstständig.
Paul Butterfield sprang auf den Zug „Bläser müssen auch im Blues sein“ auf. Seine Fans verstanden es nicht und die Platten floppten. Paul Butterfield Live gehört zu den besseren Alben die Paul Butterfield aufgenommen hat. Leider waren nicht sehr viele Leute dieser Meinung. Ein gelungenes Album mit Club Atmosphäre

Everything Going To Be Alright der Walter Jacobs Song verspricht gute Laune und die Paul Butterfield Blues Band swingt gleich los.

Love Disease ein Song des Saxophonisten Dinwiddie.

The Boxer von Rod Hicks ist wie es von einem Bassisten erwartet wird ordentlich funky, dazu noch ein Drumsolo.

Jetzt muss die Platte getauscht werden. Die zweite Seite ist der erste Song auf der 2.Platte. Ansonsten geht es mit Seite 4 weiter. Verwirrend, aber Absicht.

No Amount Of Loving ist ein typischer Butterfield Song. Soulig und eine guten Harp.

Drifting And Drifting ist ein langsamer Blues. Paul Butterfield bläst ein Solo auf der Harp.

Intro: endlich wird die Band vorgestellt.

Number Nine ist Gebläse pur, der reine Jazz.

I Want To Be With You, Blues der langsamen Art.

Born Under A Bad Sign, der Klassiker, etwas lahm.

Get Together Again. Keyboard und Handklatschen, ein Song für das Publikum.

Viel Gebläse und ein Saxophon Solo ist auf So Far, So Good zu hören. Nichts für Rocker, aber gut für Jazzer.

Damit ist die Doppel-LP zu Ende. Wer sich die kaum zu bekommende CD zulegt, der kommt noch in den Genuss von Genes Tune, Nobodys Fault But Mine, Losing Hand, All In A Hand, Feel So Bad Except You; You’ve got to love her with a feeling, Love march.

Das Album wurde von mir zuletzt vor 30 Jahren gehört, damals lief es beinahe wöchentlich. Es ist ein gutes Album, aber in der Zwischenzeit gab es Fortschritte, auch bei Paul Butterfield. Ein sehr interessantes und wichtiges Experiment.