Tourdaren des Rockzirkus

Home
Lexikon
Top 100
Forum
Links
Impressum

Blueszirkus
 

 

 

copyright © 2003-2013  G.Eichel

Bo Diddley - A Man Amongst Men

Mitspieler:

Bo Diddley - voc., guit.
Keith Richards - guit.
Nunzio Signore - guit.
John Rosenberg - guit.
Dave Keys - keyb.
Debby Hastings - bass.
Tom Major - bass.
Mike Vernon - perc.
Richie Sambora - guit.
Johnnie Johnson - keyb.
Billy Boy Arnold - harp
Ron Wood - guit.
Jerry Potnoi - harp.
Dave Bronze - bass
Wayne Q. Sheehy - drums
Johnny Guitar Watson - Speech
Jimmy Vaughan - guit.

Trackliste:

1. Bo Diddley Is Crazy
2. Can I Walk You Home
3. Hey Baby
4. I Can't Stand It
5. He's Got A Key
6. A Man Amongst Men
7. Coatimundi
8. That Mule
9. Kids Don't Do It
10. Oops! Bo Diddley

Bo Diddley - A man Amongst Men

Bo Diddley - A Man Amongst Men

Otha Ellas Bates, später umbenannt in Ellas McDaniel und bekannt geworden unter dem Namen Bo Diddley, gehört zu den schillernden Figuren in der Blues-Rockgeschichte.

Seine Markenzeichen:

- ein Hut mit „B D“ Abzeichen vorne und Feder im Hutband
- eine Gitarre Marke Eigenbau, meist viereckig
- Norma-Jean Wofford, die Duchess
- sein typischer Rhythmus
- im Mittelpunkt seiner Songs steht meist der Man Amongst Men Himself, eben Bo Diddley

Er war gemeinsam mit Chuck Berry der Blueser mit dem größten Einfluss auf die Jugend Englands Anfang und Mitte der 60er Jahre, ein Bindeglied zwischen Blues und Rock.

Muddy Waters und John Lee Hooker standen mehr für den Blues, Bo Diddley dagegen war der Rocker der raueren Gangart. Für die Pretty Things, Rolling Stones, Buddy Holly, Animals und sogar die Beatles war er das große Vorbild. In vielen Songs der damaligen Zeit ist Bo Diddley nicht zu überhören.

Das Album „A Man Amongst Men“ entstand 1995 im 40. Jahr seiner Karriere. Die Musik klingt frisch und unverbraucht.

Klar, einiges haben wir schon sehr oft gehört und oft ist es auch hier das gleiche Schema. Aber für Leute die den Blues und Bo Diddley mögen, ein Leckerbissen. Was das Album allerdings auch auszeichnet, das ist eine Vielfalt der Stile. Das Spektrum reicht vom typischen „Bo Diddley Sound“ über Reggae, Country, Rap bis zum melancholischen Blues.
Er versucht mit den Songs auch die Jugend anzusprechen. In „Kids Don’t Do It“, einer Art Rap, beschwört er die Kinder sich friedlich zu verhalten, nicht kriminell zu werden und den Eltern etwas mehr Respekt gegenüber zu zeigen. Vielleicht etwas blauäugig, aber durchaus ernsthaft gemeint.

Die Helfer sind alte Bekannte. Produzent Mike Vernon und an den Gitarren unter anderen Jimmie Vaughan, Ron Wood (ein klasse Slider!) und Keith Richards.