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Blueszirkus
 

 

 

copyright © 2003-2013  G.Eichel

 

Julie Driscoll, Brian Auger & The Trinity - Open

Mitspieler:

Julie Driscoll: voc.
Clive Thacker: drums
Brian Auger: voc., keyb.
Gary Boyle: guit.Roger Sutton: bass

Die Songs:

1. In and out
2. Isola natale
3. Black cat
4. Lament for Miss Baker
5. Goodbye jungle telegraphy
6. Tramp
7. Why (am I treated so bad)
8. A kind of love in
9. Break it up
10. Season of the witch
11. I've gotta go now
12. Save me
13. The road to Cairo
14. This wheel's of fire

SJulie Driscoll, Brian Auger & The Trinity - Open

Julie Driscoll, Brian Auger & The Trinity - Open

Da gingen vier Musiker in das Chappell Studio in London und nahmen in fünf Stunden zehn Songs auf. Ob das Weltrekord ist? Stack Waddy sollten auch sehr schnell gewesen sein, vielleicht kennt jemand die Lösung?
Das aufgenommene Album bekam den Namen „Open“ die Musiker waren Jools, Auge und die Trinity bestehend aus Clive Thacker, Roger Sutton und Gary Boyle.
Georgio Gomelsky übernahm die Produktion und Richard Hill arrangierte.
Die Platte wurde aufgeteilt, eine Seite Instrumental mit Brian Auger und der Trinity, auf der anderen Seite stieg Julie Driscoll als Sängerin ein.

Brian Auger und seine Hammond im Stil von Jimmy Smith eröffnen „Open“ mit „In And Out“, einer Komposition des Gitarristen Wes Montgomery. Gary Boyle spielt hier eine feine Jazzgitarre. Begleitet von Bläsern wie in der Big Band Ära.
Die nächsten Titel stammen von Brian Auger. Jazzig, rockig mit eingängigen Melodien.
Auf Black Cat traut sich Brian Auger zu singen. Jools macht es auf der Rückseite der Platte sehr viel besser. Man kann nicht alles und Brian Auger ist einer der ganz großen Keyboarder, warum auch noch singen? Black Cat hat starke Ähnlichkeit mit I’m A Man von der Spencer Davis Group.

Die zweite Seite mit Julie Driscoll beginnt mit dem Lowell Fulson Song Tramp. Tramp wurde für Otis Redding und Carla Thomas geschrieben. Jools interpretiert ihn hier ganz neu, so wie sie es auch mit Why (Am I Treated So Bad) von Pop Staples und Break It Up macht. Ein weiterer Coversong und Höhepunkt des Albums war Season Of The Witch von Donovan Leitch. Den Song gibt es in zahlreichen Versionen, diese hier gehört zu den besten. A Kind Of Lovin ist eine gelungene Gemeinschaftsproduktion von Brian Auger und Julie Driscoll.
Auf der mir vorliegenden CD sind vier Bonustracks beigefügt: I’ve Gotto Go Now von Felix Pappalardi, Save Me, The Road To Cairo und This Wheels on Fire. Allesamt sehr gute Beilagen.
Open ist eine gute Einführung in die Welt von Auge und Jools. Es wird hier aufgezeigt welches Potential diese zwei Ausnahmemusiker besaßen. Die folgenden Gemeinschaftsproduktionen sind, so wie auch Open, Meilensteine in der Rockgeschichte. Nach der Trennung ließ die Qualität der Alben nicht nach, aber der Erfolg blieb aus. Brian Auger brachte mit seinem Oblivion Express einige sehr gute Alben auf den Markt, Julie Driscoll heiratete den Jazzer Keith Tippett und verschwand aus der Pop- und Rockwelt.


Label und Nummer der mir vorliegenden CD:
Castle Santuary Records CMRCD 9778

Sound: 4,9 Punkte
Musik: 4,9 Punkte
Einstufung: Inselscheibe bis fast perfekt