Tourdaren des Rockzirkus

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Blueszirkus
 

 

 

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The Amorphous Androgynous - Alice In Ultraland (2005)

Mitspieler:

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Track List:
1. The emptiness of nothingness
2. The witchfinder
3. The witch hunt
4. All is harvest
5. The prophet
6. Indian Swing
7. The seasons turn
8. High and dry
9. Yes my brother - you've gotta turn yourself around
10. In the summertime of vonscousness
11. Billy the Onion
12. Another fairytale ending
13. The world is full of plankton
14. The wicker doll

The Amorphous Androgynous - Alice In Ultraland

The Amorphous Androgynous, ein Ableger von The Future Sound Of London.

Seltsame Namen.
Noch viel seltsamere Musik, oder was das denn immer sein mag.
Mich erinnert diese Scheibe unweigerlich an die Zeit, als langhaarige Freaks ohne Musikerfahrung aber stattdessen mit bunten Hosen und Hemden sich barfüssig in verrückte Experimente aller Art stürzten. Das ist natürlich lange her, aber diese Platte hier könnte problemlos der Epoche entstammen in der all diese jungen Leute sich in den fernen Osten aufmachten um die Erleuchtung zu finden.
Irdische Klanghelfer wie Sitars und Flöten treffen auf Violinen, verschmelzen ineinander, tauchen fusioniert am Ende des Tunnels als blökendes Saxophon wieder auf. Die Rhythmen sind ein Gemisch aus Tablas und Drum'n'Bass, die Gitarren vornehmlich solche der psychedelischen Sorte, Moog, Hammond und Flöten klingen derart frisch als hätte man sie eben erst aus einem Instrumenteantiquariat in South London mitgehen lassen. Die Songs (eigentlich eher Soundcollagen) sind... hmmmh... erinnern vielleicht am ehesten an eine durchs Weltall irrende Qualle... oder... schliess' die Augen und konzentrier' dich... holper... doch... du sitzt auf einem hölzernen von zwei Ochsen gezogenen Wagen, fährst durch den Dschungel und von weit her dringt dieses exotische Saitengesirre an deine Ohren...

Warnung des Rezensenten:
Nichts für Leute mit flattrigen Nerven oder solche welche mit schnell aufbrechenden Magengeschwüren.

Fällt mit ziemlicher Sicherheit unter:
Exotica/Electronica/Psychedelica/Ambient

Anspieltipp:
"All Is Harvest"
(dürfen sich auch Leute mit oben genannten Magengewächsen anhören)