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Allman Brothers - Eat A Peach

Die Mitspieler:

Gregg Allman: keyb., voc.
Duane Allman: guit.
Dicky Betts: guit., voc.
Berry Oakley: bass
Butch Trucks: drums
Jay Johanny Johanson: drums
Die Songs:

1. Ain't Wastin Time No More
2. Les Brers in A Minor
3. Melissa
4. Mountain Jam
5. One Way Out
6. Trouble no more
7. Stand Back
8. Blue Sky
9. Little Martha

Allman Brothers Eat A Peach

Allman Brothers - Eat A Peach - Dedicated To A Brother

Die Allman Brothers gehören ohne Zweifel mit zu den Wegbereitern für Heerscharen von Jambands. Schon das Live At The Fillmore East zeigte was diese Band auf die Bühne bringen konnte. Die Studioalben waren schon sehr gut, aber das Zusammenspiel und die Improvisationsfähigkeiten aller Mitspieler wurde erst Live richtig deutlich. Live At The Fillmore erschien zwar als Doppelalbum, aber es fehlte noch etwas. Heutzutage gibt es die DeLuxe Edition mit der Mountain Jam, damals erschien diese Jam aber auf einem andren Album. Das Album war eigentlich ein Studioalbum, zumindest die erste Platte. Auf die zweiten Platte presste man die Mountain Jam. There Is A Mountain ist ein Song des Donovan Leitch. Dies kleine Melodie wurde auf über 33 Minuten ausgeweitet. Jeder der Musiker durfte seine solistischen Fähigkeiten zum Besten geben. Auch nach dem zehnten Hören wurde es mir damals nicht langweilig, heute gehe ich damit vorsichtiger um.

Eat A Peach war, wie bereits erwähnt, an sich ein Studioalbum. Es war eines der besten Alben der Allman Brothers. Im wahrsten Sinne des Wortes „schöne“ Songs wechselten sich mit rockigen ab und der Blues kam mit One Way Out von Sonny Boy Williamson und Elmore James und dem Muddy Waters Trouble No More nicht zu kurz.
Auf Eat A Peach findet man die Klassiker wie Melissa oder Ain’t Wastin’ Time No More.

Das Instrumental Les Brers In A Minor und Blues Sky zeigen welch guter Komponist Dicky Betts war. Eat A Peach war auch das letzte Album mit Beteiligung von Duane Allman. Manche werden widersprechen, aber für mich war das Zusammenspiel dieser beiden Gitarren die „Allman Brothers Band“. Das Fehlen der beiden Gitarristen machte sie für mich zwar nicht uninteressant, aber es gab auch kein weiteres Album mehr das ich unbedingt zum Leben brauchte. Sehr guter Rock, aber das war es auch schon.
Wer sich mit den Allman Brothers beschäftigen will und sie nicht kennt, der ist mit Eat A Peach gut bedient.